Mephista´s Notizen

Highlandsaga Diana Gabaldon 31. März 2010

Filed under: Bücher — mephista @ 7:39 am
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Momentan lese ich den Wälzer „Feuer und Stein“, den ersten Teil der Highlandsaga. Sobald ich mir das Buch greife, lebe ich schon wieder inmitten Schottlands und erlebe die Abenteuer von Claire, als wäre ich leibhaftig dabei. Diana Gabaldon versteht es ganz wunderbar ihre Welt detailgenau, gefühlvoll und phantasiereich in Worten zu malen.

Rezension folgt bald, denn ich verschlinge geradezu das Buch

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Pflegeplatz gesucht 28. März 2010

Filed under: Tierschutz — mephista @ 5:39 pm
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Für diese Süße suchen wir noch dringend einen Pflegeplatz, vielleicht auch ein entgültiges zu Hause

Über Camilla weiß ich zum gegebenen Zeitpunkt noch nicht viel, nur das eine, dass wir dringend ein Plätzchen für sie finden müssen. Auch sie muss dringend aus der Todesstation befreit werden. Fasst euch bitte ein Herz und meldet euch per Email bei mir, falls ihr eine Lösung findet.

MephistasNotizen@hotmail.de

 

Rettung aus Todesstation -Sylvie sucht ein Heim

Sylvie (ungarischer Hirtenhund „Kuwasz“)  ist nicht wieder zu erkennen. Nachdem sie aus der Todesstation in Ungarn gerettet wurde, kam sie vorübergehend in einer Pflegestelle unter, bevor sie nun am 24.4. nach Bad Tölz gebracht wird. Dort holt sie unsere Iris ab, um ihr bis zu ihrer entgültigen Vermittlung ein Heim zu bieten.

Das erste Foto oben von Sylvie zeigt sie noch in der Todesstation, die anderen Bilder lassen einen völlig anderen Hund erkennen. Bereits nach wenigen Tagen in dieser Zwischenstation wirkt sie sehr viel glücklicher. Mit ein wenig Liebe und Pflege schenken uns die Hunde all ihre Dankbarkeit!

Sylvie wartet auf ein neues zu Hause. Bei Interesse bitte einfach eine Email schicken. Ende April kann Sylvie hier in Deutschland, nahe Stuttgart besucht werden.

Email: MephistasNotizen@wordpress.de

 

„Goldstück“ von Anne Hertz 26. März 2010

Filed under: Rezensionen — mephista @ 8:18 am
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Eine Erzählung zum Vernaschen süß!

Kiki nennt ihre Cousine Maike liebevoll ihr „Goldstück“, das mit ihren fast 30 Jahren nicht wirklich erwachsen werden will. Die beiden Frauen leben gemeinsam in einer Wohnung. Während Kiki die Schule und ihr Studium mit Bravour absolvierte, einen gutbezahlten Beruf ergriff und in einer glücklichen Beziehung lebt, tröpfelt Maikes Leben mehr recht als schlecht vor sich hin.

Eine Pechsträhne zieht sich durch Maikes Leben wie ein roter Faden, der nicht abzureissen gewillt ist. Neben der enttäuschten Erwartungshaltung der Eltern, ihrer eigenen Gefühle, machtlos den Widrigkeiten des Lebens gegenüber zu stehen verpatzt sie nun auch noch ihr Jurastudium, verliert ihren Freund Gunnar und lebt von dem wenigen, das ihr der Job im Sonnenstudtio einbringt.
Kiki versucht die Cousine durch wohlgemeinte Ratschläge in die richtige Bahn zu lenken und weiß sich zuletzt keinen Ausweg mehr, als Maike auf die Spuren des „Anziehungsgesetzes“ zu führen.

Sehr zaghaft beginnt Maike ihre Wünsche an das Universum zu richten, jedoch falsch formuliert erwirken sie genau das Gegenteil dessen, was sie sich wünschte.
Ein schwerer, für den Leser völlig unerwarteter Schicksalsschlag verändert Maikes Leben. Sie stützt sich erneut auf die an das Universum gerichteten Wünsche, die sich zunächst zu erfüllen scheinen. Jedoch verstrickt sie sich zunehmend in Verbindung mit den erfüllten Wünschen in einem Lügengebilde, aus dem es ihr aussichtlos scheint, wieder heraus zu finden. All das Gewonnene, wie diesen wunderbaren Mann, die Mittel die Miete alleine zu bestreiten und das Gefühl, stark und erfolgreich auf eigenen Beinen zu stehen gerät ins Wanken.

Goldstück ist ein reizendes Buch, das man nicht aus der Hand legen mag, bis der letzte Satz verschlungen ist. Es kitzelt die Lachmuskeln und obgleich es eine reine Unterhaltungsgeschichte ist, regt sie zum Nachdenken an.
Danke für eine weitere, kleine und süße Geschichte !

Danke liebe Kossi, für dieses Buch!!

 

„Angebissen“ von Martina Paura 24. März 2010

Filed under: Rezensionen — mephista @ 9:17 am
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Als Vielleserin habe ich mich schon oft in den

Sessel gekauert und belustigt vor mich hin

gegluckst, weil ich etwas humorvolles lesen durfte.

Doch einen Roman wie „Angebissen“ kann ich mit nichts vergleichen, was ich bislang in den Händen hielt.

Adam und Eva endlich als unterhaltsame Geschichte, nicht nur in trockene, mahnende und unverblümte Sätze gepackt, beladen von persönlichkeitslosen Charakteren, wie bislang gekannt, vielmehr als Menschen offenbart mit all ihren Widersprüchlichkeiten, ihren wunderbaren Eigenheiten und einer Naivität, die wir achso so gut nachvollziehen können. Sie wirken glaubhaft, zeigen uns die Wirrungen im gemeinsamen Miteinander der Partnerschaft auf und geben uns ganz sanft einen Wink darauf, uns aus auferlegten Dogmen und Regeln doch ruhig auch mutig zu befreien, um der eigenen Selbstständigkeit ihren freien Lauf zu lassen, Fehler zu begehen und daraus zu lernen.

Zitate möchte ich an dieser Stelle nicht in den Raum werfen, sie wären danach beim Lesen des Buches in ihrer Wirkung viel zu sehr entkräftend, dies würde euch ein Stück des Spaßes rauben. Jedoch eine sehr kleine Kurzfassung soll euch den eventuell letzten Zweifel an diesem Roman nehmen.

Adam glaubt, er müsse sich Gott gegenüber gleich zu Beginn selbstbehaupten und demonstriert dies, indem er sich selbst, entgegen dem Vorschlag Gottes sich Adam zu nennen, einen eigen erwählten Namen gibt. Nach einigem Experimentieren mit klangvollen Wortfragmenten wie Donner, Blitz und Sturm findet er endlich den ihm gebührenden, sehr respekteinflössenden Namen „….“ (lest selbst). Gott sträubt es dabei die Haare, doch er lässt ihm seinen Willen. Adam ist nicht so sehr wissbegierig, wie Eva, die ihm als Partnerin und „Namensgeberin“ zur Seite gestellt wurde. Sie mutet ihm an, als völlige Fehlbesetzung für diese beiden Aufgaben, nicht allein, weil sie körperlich einige Missbildungen vorweist, auch weil sie ihm beim Sternezählen und Bananenschälen nicht das Wasser reichen kann.

Adam wird so wunderbar männlich von Martina Paura beschrieben, eben so, wie wir die Männer zu schätzen wissen 😉
Eva finden wir Frauen tatsächlich in uns selbst wieder, wenn wir ganz ehrlich sind. Das eine oder andere Tränchen fließt auch bei uns….zumeist zu unseren Gunsten.

Ich erlebte Adam und Eva in all ihrer Lernbegierde, in ihrer Entwicklung, sei es körperlicher, wie auch seelischer Natur, wie zwei verschiedengeschlechtliche Menschen zu ihren Zeiten der Kindheit, über die Pupertät zum Erwachsenensein im Schnelldurchlauf.

Während zunächst das Entdecken des anderen, des Paradieses und der höheren Mächte Kern der Erzählung ist, in der es soviele lustige Szenen, Gespräche und Gedanken zu finden gilt und ansich ja schon spannend ist, entpuppt sie sich im letzten Drittel mit Luzifer als fesselnd in einer völlig anderen Richtung. Die Gefahr kommt mit ins Spiel und zum ersten Mal die Notwendigkeit in Dingen mit großer Tragweite selbstständig, aus dem freien Willen heraus zu entscheiden.

Das Ende von Adam und Eva ist natürlich jenes, das wir kennen, jedoch wird der Leser sehr sanft herangeführt und sieht darin weniger die Strafe Gottes für die „Fehlbarkeit“ der liebgewonnen Charaktere, vielmehr die große Chance auf das Neue, noch nicht eröffnete, auf das wahre Leben.

Ein ganz wunderbarer Roman, sehr sehr lustig und gespickt mit vielen Erlebnissen aus unserem eigenen Leben

 

Maggie´s Geschichte

Filed under: meine haarigen Babies — mephista @ 7:41 am

Unsere Kleine ist ein wichtiges Mitglied unserer Familie. Mit ihrem Starrkopf, ihrem ganz besonderen Charme und ihrer Pfiffigkeit hat sie uns alle fest im Griff.


Sie ist ein sehr kleinwüchsiger JackRussel, wiegt allerdings im Moment etwas zuviel, was wir aber durch viel Bewegung wieder in den Griff bekommen werden.

Noch im Welpenalter lebte sie in einer Familie mit hohem Aggriessionspotential, in der sie als Ventil für all den angestauten Frust herhalten musste. Sie wurde geschlagen, von den Kindern wie ein Gummiball auf den Boden gedonnert und erlitt dabei Verletzungen, die nur operativ behoben werden konnten.


Eine mutige, wunderbare Frau, meine Erika, die ich mit Stolz mittlerweile meine Seelenverwandte, meine Freundin nenne, betrat im Namen ihres Tierschutzvereins, für den sie seit Jahren sehr aktiv handelt, die Wohnung dieser besagten Familie, erwirkte die Unterschrift zur Verzichtserklärung und nahm den schwerverletzten Welpen mit sich fort.


Wir schätzen uns glücklich, dass uns Maggie anvertraut wurde und lieben sie mit all ihren Eigenheiten genauso wie sie ist. Auch wenn sie es liebt, sich keifend am hochfahrenden Rollladen festzubeissen, Mülleimer zum Todfeind erklärte oder giftig flätschend auf den Feldern die Traktoren stellt und zum stehen bringt, während der Traktorfahrer wild mit den Fäusten schüttelnd mit ihr schimpft.

Unsere Maggie ist einfach einzigartig

 

Noch nicht wach?

Filed under: meine haarigen Babies — mephista @ 6:36 am
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Maggie weckt selbst Tote

immer noch nicht richtig wach? Dann muss Jake noch ran