Mephista´s Notizen

Bilder für den Flohmarkt 25. Juni 2010

Filed under: Tierschutz — mephista @ 7:38 am
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Der Flohmarkt am 10. Juli dient, wie ihr bereits wißt dem Zweck, einige Hundeleben zu retten. Deswegen passen hundebezogene Dinge, die es zu kaufen gibt, doch wunderbar hinein. Leinen,  Halsbänder und handgearbeitete  Hundebetten stehen bereit. Doch auch diese Bilder werden wir zum Kauf anbieten. Sie sind ein Entwurf, müssen noch überarbeitet werden, dürften aber bereits in diesem Stadium für so manchen Hundebesitzer einen Erkennungswert besitzen.

 

…zur Rettung von Hunden in der Tötung 18. Juni 2010

Filed under: Tierschutz — mephista @ 11:32 am
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Je mehr kommen, desto mehr besteht die Chance, das Kässchen zu füllen. Wir wollen soviele Hunde wie möglich retten!!!

 

Trilogie: Der goldene Kompass

von Philip Pullman

Kurz:
Auch ein erwachsener Vielleser darf von Kinder- und Jugendromanen überwältigt sein und genau dies erlebte ich mit dieser Trilogie.

Während mit „Der goldene Kompass“ eine mehr als nur schöne Geschichte entstand die den Leser in eine Welt- ähnlich der unseren- sanft an die Kerne unserer Gesellschaft heranführt, lenkt  „Das magische Messer“ tiefer noch in schicksalshafte Verstrickungen hinein und leitet dann spannungsgeladen in das dritte Buch „Das Bernstein Teleskop“ über, welches mich zutiefst berührte, mich als Erwachsenen wohl mehr noch als kindliche und jugendliche Leser zum Nachdenken brachte und selbst gläubige Menschen dazu annimiert, an den Mauern der angelernten und eingebrannten Glaubensstrukturen zu rütteln.

Vermutlich wird der dritte Teil der Trilogie niemals wie der erste verfilmt, weil er zu sehr die empfindsame Seele eines Kindes „erschüttern“ könnte, doch sollten nicht gerade die jungen Leser ermutigt werden auch in andere Richtungen zu denken?

Zur Geschichte:
Der Autor entwickelte ein Schicksalsgefüge, das über die Grenzen verschiedenster Welten hinaus und mit unterschiedlichsten Kreaturen eng verwoben ist.
Die Welt der jungen Lyra erschließt sich uns zunächst im wohlbehüteten Umfeld einer Universität, wo sie Freunde gewinnt, aber auch vermeintliche Feinde trifft, die später zu engen Verbündeten werden. Sie zeigt sich dem Leser in der Obhut ihrer Professoren und unter den wachenden Augen ihres vielbereisten und sehr geheimnisumwobenen Onkels Asriel als unternehmungs- und abenteuerlustiges, loyales Mädchen, etwas wild, aber voller Herz, Mitgefühl und Verstand.
In ihrer Welt ist die Seele nach außen gekehrt, für jeden sichtbar schmiegt sie sich ein Leben lang als Tier an den Körper seiner menschlichen „zweiten Hälfte, oder fliegt als Vogel über dessen Kopf. Der sogenannte Daemon ist der lebenslange Begleiter des Menschen. Dabei darf niemals ein zu großer Abstand entstehen, dieser würde die beiden Hälften gänzlich entzweien.
Die große Kirche dieser Welt erkennt die unsagbaren Energien im Strom zwischen Daemon und Kind und versucht durch die gewaltvolle Entzweiung diese zu gewinnen, um alles, was dem Allmächtigen und damit der großen Kirche trotzen könnte, auszuschalten.
Onkel Asriel, wie auch einige andere große Wissenschaftler und Forscher nehmen den Kampf gegen die große Kirche und machtbesessenen Köpfe dieser Welt auf. Das Schicksal hält für Lyra große Geheimnisse bereit, sie ist es, die dem Schlechten trotzen wird und findet sich bald wieder in den Wirrungen und Intrigen der verschiedenen Lebensformen innerhalb ihrer Welt. Dabei helfen ihr, ihr starker Glaube an das Gute, neugewonnene Freunde und ein Gerät, das nur sie und wenige andere Ausnahmen zu lesen befähigt ist. Sie ist die Besitzerin des „Goldenen Kompass“.

Fazit: Eine wunderbare Geschichte, das zum Ende hin deutlich spüren lässt „Es wartet noch sehr viel mehr!“

Zur Geschichte:
„Das magische Messer“ ist ebenfalls spannend, jedoch dient es mehr dem Übergang zum dritten Buch.
Eine andere Welt, jedoch ähnlich der von Lyra beheimatet Will. In seiner Welt tragen die Menschen ihre Daemonen in sich. Bald schon verweben sich die beiden Schicksale der Kinder miteinander. Sie treten einheitlich in den Kampf gegen all das Schlechte, das sich ihnen stellt.
Lyras Onkel Asriel entpuppt sich wie auch Mrs. Coulter nicht als der, der er vorgab zu sein.
Die Kinder bewegen sich mit Hilfe eines „Magischen Messers“, das zu führen nur Will befähigt ist, durch verschiedene Welten, flüchten vor ihren Verfolgern und bereiten auf ihrem Weg den allesentscheidenden Kampf vor.
Fazit: Ein Muss, um auch den dritten Teil der Trilogie zu verstehen.

Zur Geschichte:
Ein meisterliches Werk eines Kinder-Jugendromans eröffnet sich mit „das Bernstein Teleskop“!
Wir treffen auf Engel, erneut auch auf Hexen, Geister und Gespenster, sanfte vierbeinige Wesen auf Rädern und auf den Allmächtigen und seine Heerscharen. Die Sprache des Autor wuchs mit jedem seiner Bücher und zeigt sich besonders in diesem Teil in einer Weise der sehr feinfühligen und detailliert Ausmalung dessen, was wir uns mit seiner Hilfe so leicht vorstellen können.
Alles Leben der Welten teilt sich in zwei Lager. Einerseits begründet Asriel ein neues Reich, in dem alles Leben glücklich und ohne Zwänge angesiedelt leben könnte. Doch um dieses freie Denken und Leben allen zu ermöglichen, das ist ihm mehr als bitter bewußt, muss gekämpft werden. Die ihm zugehörigen Kreaturen aller Welten müssen sich dem letzten großen Kampf gegen den Allmächtigen und seine Engelsheerscharen stellen, gegen einem Allmächtigen, in dessen Interesse nicht das Glück seiner Schöpfungen steht, denn er ist nicht der, der alles Leben erschuf.

Fazit: Spannung, lebendige Handlungen und starke Emotionen begleiten von der ersten bis zur letzten Seite und schaffen eine prägnante und große Geschichte!

Erhältlich bei: http://www.amazon.de/gp/product/355135720X/ref=cm_cr_mts_prod_img

 

Wieder werden Plätzchen gesucht! 8. Juni 2010

Filed under: Tierschutz — mephista @ 9:59 am
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Originalbericht aus:

http://paradies-fuer-tiere.de/?page_id=33

Wir suchen ein Zuhause

Mein Name ist Emy, ich bin ca 4 Jahre alt und lebe zur Zeit noch in Ungarn. Ich bin auf der Suche nach einem Pflegeplatz in Deutschland. Ich bin Kastriert, gechipt, geimpft und könnte am 26. Juni reisen!!! Wäre toll für mich!

Janka

Janka ist eine ca 1 jährige Mama, sie wird mit ihren babies nach deutschland kommen und sie dort unter ihrer Obhut haben bis diese ohne Mama leben können! Ich hab eine liebevolle, Welpenerfahrene Pflegemama gefunden wo sie es schöner nicht haben könnten! Danach wird Janka kastriert und in gute Hände vermittelt, wie alle unsere Schätze! Ihre beiden Kleinen sind später zu sehen, wenn sie etwas größer sind

Bei Interesse bitte kurz melden:

MephistasNotizen@hotmail.de oder

i.tzamalidis@googlemail.com

 

Elf Minuten 3. Juni 2010

Filed under: Rezensionen — mephista @ 8:44 pm
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von Paulo Coelho


kleines Vorwort:

Nebenbei greife ich immer wieder meine Paulo Coelho Bücher auf, die mit jedem Mal neue Facetten aufweisen und neue Gedankenanstöße schenken. Die Erzählungen sind so herzerfrischend und mitreissend! Vor etwa 4 Jahren entdeckte ich Paulo Coelho als großen Autor unserer Zeit und komme nicht umhin, ihn mit Kafka zu vergleichen, zwar nur ein wenig, und doch insofern, als dass beide Autoren gegen die Tabuthemen der jeweiligen Zeit angehen und verhärtete Mauern zu durchbrechen versuchen. Ich wage sogar zu behaupten, dass sich die Charaktere in ihrer Darstellung  als Opferfiguren etwas ähneln, die dieses „Opferdasein“ nicht wirklich an sich selbst zu erkennen vermögen.

Zur Geschichte:

ELF MINUTEN…Die Dauer des eigentlichen sexuellen Akts

Maria macht in Brasilien schlechte Erfarungen mit der Liebe und entscheidet sich, daß sie für die einzig wahre Liebe nicht geschaffen ist. Eine vorgegaugelte Modelkarriere lockt sie in die ferne, nasskalte und so sehr befremdliche Schweiz, wo sie bald erkennen muss, daß ihre Modellkarriere in der Realität im Bordell angesiedelt ist.

Ihr sehnlichster Wunsch ist es, eine eigene Farm in Brasilien zu besitzen. Dieser Wunsch übermannt sie und ihre Abneigung gegenüber dem horizontalen Gewerbe. Sie ergreift die ihr gebotenen Chancen und macht das Glück mit dem schnellen Geld. Mit jedem Mal lernt sie zusehends, ihre eigenen Gefühle auszuschalten und nur körperlich zu reagieren. Emotionslos, zugleich auch ohne körperlichen Genuss bedient sie erfolgreich die wachsende Zahl ihrer Stammkunden um auf diesem Wege für ihren Traum zu sparen. In einem Cafe lernt sie einen Maler kennen, lernt diesen als Mensch zu erkennen und sehr allmählich erwachsen gegenseitige Gefühle von Respekt und der wahren Liebe. Damit einhergehend erlangt sie mit diesem Mann auch körperliche Befriedigung. Die Irrungen und Wirrungen sind im Gefühlsleben der Hauptfigur angesiedelt und sollten hier nicht mit wenigen Sätzen von mir zerpflückt werden. Darum mein Empfehlung: sehr lesenswert!

Fazit:

Der Autor versteht sich meisterlich darauf, die in seinem Heimatland angestammten Tabuthemen wie in diesem Fall die körperliche Liebe und Prostitution stellenweise derb, offen, direkt und vorbehaltslos aufzugreifen. Starke Kontraste durchziehen das Gesamtbild. Harter, gefühlloser Sex und sanfte Emotionen prägen das Leben von Maria und machen diesen Roman so besonders.

 

Veronika beschließt zu sterben

Filed under: Rezensionen — mephista @ 8:23 pm

kleines Vorwort:

Nebenbei greife ich immer wieder meine Paulo Coelho Bücher auf, die mit jedem Mal neue Facetten aufweisen und neue Gedankenanstöße schenken. Die Erzählungen sind so herzerfrischend und mitreissend! Vor etwa 4 Jahren entdeckte ich Paulo Coelho als großen Autor unserer Zeit und komme nicht umhin, ihn mit Kafka zu vergleichen, zwar nur ein wenig, und doch insofern, als dass beide Autoren gegen die Tabuthemen der jeweiligen Zeit angehen und verhärtete Mauern zu durchbrechen versuchen. Ich wage sogar zu behaupten, dass sich die Charaktere in ihrer Darstellung  als Opferfiguren etwas ähneln, die dieses „Opferdasein“ nicht wirklich an sich selbst zu erkennen vermögen.

Nun also -Veronika beschließt zu sterben-

Kurz:

…sie reinigt  ihr Klosterzimmer, stellt die Heizung ab, putzt die Zähne und schluckt dann all die Schlaftabletten, die sie während der letzten Monate über dafür sammelte…

Als sie in der Irrenanstalt „Villete“ erwacht, eröffnet ihr Dr. Igor, dass ihr nur wenige Tage zu Leben verbleiben, denn durch den Suicidversuch habe ihr Herz einen irreparablen Schaden erlitten. Erleichtert darüber, dass sie ihr Ziel, nämlich  zu sterben, bald erreicht hätte, versucht sie die letzten Tage so ereignislos wie möglich hinter sich zu bringen.

Plötzlich jedoch wird ihr momentan ereignisloses Leben angefüllt vom Ereignisreichtum einiger sehr wertvoller Menschen in ihrem Umfeld und durch deren verschiedenste Erfahrungen. Sie öffnen Veronika die Augen.

Zunächst steht dem allem unbeteiligt gegenüber, erhält dann jedoch durch diese Menschen ein kostbares Geschenk: Einen neugewonnenen Lebensgeist.

Nicht länger mag sie sich in ihr Schicksal ergeben, und erkennt alsbald, dass es doch noch mehr für sie zu erleben gibt, als lediglich den Moment, in dem ihr Herz versagen wird.

Fazit:

Veronika beschließt zu sterben ist sensibel, feinfühlend, zart und bezaubernd. Poetisch und zugleich hart führt Coelho seine Protagonistin an den wahren Sinn des Lebens heran und hinterläßt das Gefühl, dass jede noch so „annormale“ Verhaltensweise, dass das Anderssein und die Individualität der Kern des echten Menschseins ist und ihn damit von allen Mitkreaturen unterscheidet

u.a. erhältlich bei Amazon

http://www.amazon.de/Veronika-beschlie%C3%9Ft-sterben-Paulo-Coelho/dp/3257233051/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1275597934&sr=1-1

 

2000 Hunde landen jährlich in der Tötungsstation Villamartin

Filed under: Tierschutz — mephista @ 7:03 pm
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Seht euch bitte diesen Bericht bei

http://www.weisse-schaeferhunde-owl.de/wordpress/?p=318

an.

Es ist immer wieder bedauerlich, dass sich viel zu wenige Menschen um die Schicksale hilfebedürftiger oder gar misshandelter Kreaturen kümmern. Dabei scheitert es zumeißt an Ermangelung von Zeit, so zumindest lauten die Rechtfertigungen. Darum kann ich nur darum bitten, dass ihr euch diesen Bericht anseht und euch ganz im Stillen eure Gedanken dazu macht. Mit Hilfe vieler lassen sich die Umstände in solchen Tötungsstationen zumindest verbessern!

Doch nicht nur dort gilt es einzuschreiten. Auch im direkten Umfeld können wir eingreifen. Im Allgemeinen bleibt dabei nur zu sagen: Hilfe zu leisten bedeutet nicht viel Geld zu spenden oder die gänzliche Freizeit zu opfern, auch in sehr kleinen Gesten zeigt sich Tierschutz und Tierliebe, sei es auch nur, dass wir, um nur wenige Beispiele zu nennen Flohmärkte, die zugunsten von Tierschutzvereinen Gebrauchtes verkaufen, ein klein wenig unterstützen sollten, im Tierheim einmal im Monat ehrenamtlich aushelfen, oder der alten Nachbarin den Hund ausführen könnten. Es gibt so viele Möglichkeiten! Rafft euch auf!